„Eslaiah war laut Wikipedia „freiberuflicher Fotojournalist und Redakteur und arbeitete sowohl mit internationalen als auch lokalen Nachrichtenorganisationen zusammen, darunter CNN und Associated Press. Er leitete die Nachrichtenagentur Alam24 und war bekannt für seine umfassende Berichterstattung über den israelisch-palästinensischen Konflikt. Oft berichtete er direkt von der Frontlinie und teilte Echtzeit-Filmmaterial und Fotos in den sozialen Medien, wo er über eine Million Follower hatte. Seine Beiträge während des Gaza-Kriegs beleuchteten oft die humanitäre Krise, einschließlich der Zerstörung der Infrastruktur und der zivilen Opfer. Er erlangte internationale Aufmerksamkeit durch die Veröffentlichung von Bildern und Videos vom Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023, von denen einige von großen Nachrichtenagenturen veröffentlicht wurden. Aslihs Arbeit wurde von globalen Medien wie Sky News und The New York Times vielfach verwendet.“ (Hervorhebungen durch Wikipedia)
Soweit die Verklärung auf Wikipedia.
Die Vorwürfe und die Beschwichtigungen
Am 08.11.2023 veröffentlichte das Online Portal Honestreporting den Artikel „ Broken Borders: AP & Reuters Pictures of Hamas Atrocities Raise Ethical Questions“

Dieser Artikel schlug hohe Wellen. Die gesamte Journaille fühlte sich angesprochen.
HonestReporting stellte unangenehme Fragen. Waren „Journalisten“ der führenden Nachrichtenagenturen ‚embedded‘ mit der Hamas am Morgen des 07.10. unterwegs und schauten dem Morden tatenlos zu? Waren diese palästinensischen „Freelancer“ etwa vorab informiert? Warum waren sie so früh in Israel? Waren die Agenturen vorab informiert?
Der Spiegel Autor R. C. Schneider am 08.10. twitterte erschrocken auf ‚X‘:

Um später wie immer wichtigtuend auf Englisch zu ergänzen:
„It really looks like „journalists“ accompanied the murderers and filmed in real time the atrocities on October 7. Unbelievable. Unbelievable.“
„Israeli GPO demands explanations. Such „journalists“, if true, were complicit of the most horrible atrocities. This is NOT how we have to do our job in a war zone!“
Als ob er und Der Spiegel nicht 4 Wochen Zeit gehabt hätten, dies selbst herauszufinden. Immerhin hatte auch Der Spiegel Fotos dieser Fotografen verwendet.
Im darauffolgenden Spiegel Artikel war dann lediglich zu lesen:
„Proisraelische NGO erhebt Vorwürfe gegen Agenturfotografen aus Gaza. – Hatten freiberufliche Fotografen aus Gaza vorab Kenntnis von den Hamas-Angriffen gegen Israel? Eine NGO hat heftige Anschuldigungen gegen westliche Medien erhoben. Die weisen die Vorwürfe kategorisch zurück.““ (Der Spiegel xx/2023)
Der Bild-Reporter Ronzheimer erklärte auf Springer’s eigenen Nachrichtenkanal: „War er (Eslaiah) informiert darüber, dass etwas stattfinden würde? Davon, muss ich sagen, gehe ich aus. Was hätte er sonst so mit seinen beiden Kollegen zwischen 06:00 und 07:00 Uhr an der Grenze gemacht, an dem Tag, dass würde anders keinen Sinnn machen. (Sein ganzes Statement siehe *)
Wenig später nach dem HonestReporting seinen Artikel bekanntgab, erschien auf dem ‚X‘ Account von HonestReporting ein Foto von einem der ‚freiberuflichen Fotografen“. Es zeigt ihn zusammen mit Sinwar. Sinwar küsst ihm auf die Wange.
Der ARD-Korrespondent Jan-Christoph Kitzler meinte zu den Fragen von HonestReporting: „Der Vorwurf basiert auf der Tatsache, dass Reporter früh am Ort des Geschehens waren. Reuters hat angegeben, dass der für die Agentur arbeitende Fotograf ein Bild, das unter anderem nun kritisiert wird, 45 Minuten nach Beginn des Überfalls aufgenommen habe. Diese Angabe kann man über die Metadaten eines Fotos überprüfen. Wäre der Kollege nicht schnell vor Ort gewesen, hätte er seinen Job nicht richtig gemacht. Daraus zu schließen, Journalisten hätten vorab von dem Terrorangriff der Hamas gewusst, ist äußerst fragwürdig.
Ich habe aber eine Grenzüberschreitung gesehen, nämlich ein Foto, das einen der Reporter neben Yayha Sinwar, einem der Chefs der Terrororganisation Hamas, zeigt. Sinwar legt ihm seinen Arm um die Schulter und gibt ihm einen Kuss auf die Wange. Diese Form der Nähe darf es für einen Journalisten nicht geben, zumal wenn es sich um einen der meistgesuchten Terroristen derzeit handelt. Unter anderem CNN hat deswegen auch mitgeteilt, man habe sich von dem freien Mitarbeiter getrennt.
Bei der FAZ las man hingegen: Ein Foto sei noch kein Beleg für eine Hamas Verbundenheit. (Kommentar am 11.11.2023) Auf die Idee sich die Social Media Kanäle Aslihs anzuschauen, dafür reichte es auch der FAZ.
Die Zeit wiederum schrieb:
„Zumindest in einem Fall sieht alles danach aus. Hassan Eslaiah, der Mann, dessen (bereits im Jahr 2020 entstandenes) Kuss-Selfie mit dem Hamas-Chef um die Welt ging, scheint ein Anhänger der Terrorgruppe zu sein. Die Fälle der übrigen fünf Fotografen sind weniger klar. Eine Recherche in sozialen Netzwerken ergab keine belastbaren Hinweise für eine Hamas-Nähe.“
Die Welt Reporterin Tatjana Ohm beendete die aufgeregte Debatte:
„Wir müssen es wirklich sehr, sehr nüchtern versuchen und anhand dessen, was an Fakten bekannt ist, einzuordnen. AP hat sich bereits über seine Sprecherin zu Wort gemeldet und sehr deutlich und scharf zurückgewiesen, dass man im Vorfeld gewusst habe, was passieren könnte. Von Reuters und CNN habe ich bisher noch nichts gehört, aber ich könnte mir vorstellen, dass auch dazu noch etwas kommen wird. Jetzt hat sich auch, ich glaube, mindestens einer der Fotografen, zu Wort gemeldet und gesagt: ‚Nee, nee, nee, von ‚embedded‘ kann überhaupt keine Rede sein. Wir haben einfach nach zwei- oder zweieinhalb Stunden mitbekommen, dass der Zaun offen ist und die Terroristen rübergefahren sind. Wir sind dann hingefahren, um zu berichten.‘“
Am 10.11.2023 war folgendes im Spiegel zu lesen: „Proisraelische NGO schwächt Vorwürfe gegen Agenturfotografen ab“.
Die deutsche Medienwelt war wieder in Ordnung. Fotos der vermeintlichen „Agenturfotografen“ konnten also weiterhin verwendet werden.
Den deutschen Leitmedien ging es weniger um das, was am 07.10. geschah und um welche „Journalisten“ es sich handelte, ihnen ging es ausschließlich um ihre Reputation.
Eigene, tiefgehende Recherchen stellten sie erst gar nicht an, denn dann wären ihnen die tatsächlichen, die gravierenden Fehler von Honest Reporting aufgefallen.
HonestReporting verortete das Geschehen im Kibbuz Kfar Aza und nicht, wie es richtig gewesen wäre, im Kibbuz Nir Oz. (Bis heute hat HonestReporting dies trotz meiner mehrfachen Hinweise nicht korrigiert.
Alle Medien haben diese Falschinformation genauso verbreitet, wie die der falschen Uhrzeit.
Ich hatte kurz, nach dem HonestReporting den betreffenden Artikel auf X ankündigte, HonestReporting das Foto von Eslaiah und Sinwar gesandt. Allerdings, ohne die Quelle und die Bildunterschrift anzugeben.
Das Foto fand ich beim Datum 09.01.2020 Uhrzeit 15:14 Uhr auf dem Telegram Kanal t.me/hpress, es ist Hassan Eslaiah’s Account, mit folgender Bildunterschrift:
„Ein Foto, welches gerade von unserem geliebten Abu Ibrahim aufgenommen wurde.“


Auch die Jüdische Allgemeine und die Springer Medien haben nie selbst nachrecherchiert. Sie haben lediglich Agenturmeldungen abgeschrieben und beispielsweise auf „X” geschaut. Auch sie haben diese falschen Informationen weitertransportiert.
So kamen die meisten Medien schnell zu einem gemeinsamen Fazit: Aslih sei nur ein Freelancer und HonestReporting habe schlichtweg übertrieben. Für die meisten Medien war HonestReporting nach diesem Artikel keine seröse Quelle mehr.
Doch wer war nun Hassan Eslaiah?
Sicher ist: Er war gewiss kein Freelancer und kein kleiner Agenturfotograf.
H. Eslaiah war ein überzeugtes Hamas-Mitglied. Er hatte sich hochgedient. Bereits 2016 war er gut vernetzt bis hin zur Elite der Hamas-Führung in Gaza. Er war ein glühender Anhänger Sinwars und wohl auch von Obaida. Hier werden nun erstmals Dokumente, Bilder und Videos gezeigt, die ein vollständiges Bild von ihm zeichnen.
Die Recherche von HonestReporting am 08.11.2023 war insgesamt schwach.
Einige Beispiele aus der Vita des Hassan Eslaiah








Bildunterschriften hinzufügen…
Aslih bekam über die Jahre mehrere Auszeichnungen durch die in Gaza herrschenden Terrororganisationen.
So lautet eine Bildunterschrift wie folgt:
„Der Islamische Dschihad ehrt eine Reihe von Medienkollegen und Vertretern von Institutionen für ihre Rolle in der Berichterstattung über die Schlacht um das Schwert Jerusalems. Während meiner Ehrung durch die Märtyrer-Jihad-Jibril-Brigaden, den militärischen Flügel der Volksfront für die Befreiung Palästinas, Generalkommando.“

Auch die Hamas zeichnete Hasssan Eslaiah mehrfach aus. Hier sehen wir ihn zusammen mit dem heutigen Hamas Führer Khalil al-Hayya (im Bild links).

Bemerkenswert ist, wie eng die Journalistenorganisationen mit den Terrorstrukturen in Gaza verbunden sind.

Die Urkunde wurde gemeinsam von der Saeeda al-Ard Foundation, der Vereinigung der palästinensischen Arbeitergewerkschaften und der palästinensischen Journalistengewerkschaft (Palestinian Journalists Syndicate) vergeben.
Anlass: Die Ehrung erfolgte in Anerkennung seiner „aktiven und einflussreichen Rolle“ bei der journalistischen Berichterstattung über israelische Militäreinsätze im Gazastreifen und in Jerusalem (speziell die Al-Aqsa-Moschee und das Viertel Sheikh Jarrah) im Jahr 2021.
Inhalt der Urkunde: Der Text lobt seinen Einsatz, „die Stimme Palästinas in die Welt zu tragen“.



Hier stellt Aslih seinen neuen Kollegen beim Islamischen Jihad als „unseren Bruder Musab Al-brim“ vor, der gerade zum Sprecher des Islamischen Jihad ernannt wurde.
Seine Bedeutung in Gaza macht auch folgender Vorgang deutlich.
Bei seinem Treffen mit dem palästinensischen Geschäftsmann Munib al-Masri bekräftigt Yahya Sinwar, Chef der Hamas im Gazastreifen, die Bereitschaft der Bewegung, die nationale Einheit wiederherzustellen, um dem palästinensischen Nationalprojekt zu dienen und dessen Ziele der Rückkehr und Befreiung zu erreichen. Al-Masri’s Sohn betreibt ebenfalls einen einflussreichen telegram Kanal in Gaza. Aslih fotografierte dieses Treffen.

Aslih war einer der einflussreichsten Influencer in Gaza und er war Mitglied der Hamas.
Am 03.11.2025 veröffentlichte die IDF Dokumente der Hamas, die die Funktion Aslihs in der Medienabteilung des militärischen Flügels der Hamas belegen.
Hassan Eslaiah (Aslih) betrieb in Gaza verschiedene Social-Media-Kanäle und einen Nachrichten-Kanal – allein sein Telegram Kanal hatte bisweilen über 700.000 Follower.Dass er diese allein betrieb, ist angesichts der zahlreichen Posts eher unwahrscheinlich. Nach seinem Tod wird dort weiterhin fleißig auf diesen Kanälen gepostet. Der Grund ist einfach: Es sind alles Kanäle der Medienabteilung der Hamas. Die Medien Abteilung gehörte zu Obaidas Propagandabereich. Die Hamas ist noch nicht gänzlich besiegt und so funktionieren viele Strukturen nach wie vor.
Zum engsten Kreis um Hassan Eslaiah gehören die meisten bekannten „Journalisten“. „Journalisten“, die die Medienarbeit der letzten Jahre in und aus Gaza bestimmten. Alle hier aufgeführten Freunde Eslaiah’s waren am 07.10. im Auftrag der Hamas in Israel und schauten den Massakern zu.







Bemerkenswert ist hierbei auch, dass der Spiegel Korrespondent Th. Schröder Aslih nachweislich z.B. auf Instagram folgt.

Berichtet, hat er über dessen tatsächliche Tätigkeiten und Anbindung an die Hamas nicht mit einem Wort. Im Gegenteil, er hat die Bedeutung Aslihs und die der anderen Journalisten für die Hamas stets heruntergespielt. Was aber sicher ist, auch Der Spiegel hat in Sachen Aslih nicht recherchiert.
Sonst hätte er über folgende Post Aslihs auf seinem Telegram Kanal sicherlich berichtet:









Bezeichnend sind die vielen Beiträge im Februar 2023 auf Aslihs telegram Kanal. Er feiert die vielen Attentate denen Israelis durch Palästinenser zum Opfer fielen.




Über die Gründe, warum über diese Seite Aslhs nie berichtet wurde, mag man spekulieren. Doch es drängt sich eine dringende Frage auf:
Haben deutsche Medien noch nach dem November 2023, als z. B. Reuter u. CNN die Zusammenarbeit mit Aslih u. Co. einstellten, mit ihm und seinen Kumpanen zusammengearbeitet?
Allerdings auch die IDF und die israelische Regierung muss sich fragen lassen, warum detaillierte Fragen zu Aslih nie beantwortet wurden.
Aslih war tief in die Hamas eingebunden. Anders lässt ein Fund aus 2021 auf seinen Sozial Media Kanälen nicht erklären:

Dieses Foto mit dem Untertitel auf arabisch: “ كتائب المجاهدين تختتم مناورات الوعد المفعول „2“ – Die Mudschaheddin-Brigaden schließen die Militärübungen „Al-Waad Al-Mufa’al 2“ ab“.
Es zeigt den Angriffsplan des „Palästinensischen Widerstand“ auf Israel, wie er am 07.10. umgesetzt wurde. zu erkennen sind die Angriffsziele, die Angriffswege…
Es ist für mich unerklärlich, dass der israelische Geheimdienst nicht die wahre Bedeutung dieses Plans erkannt haben will.
Ein Video ist ebenfalls bemerkenswert. Es zeigt Übungen der Hamas für den 07. Oktober. Es ist ein Übungsvideo.
HonestReporting hatte in ihrem Artikel am 08.11.2023 die Frage gestellt: „Wussten bestimmte „Journalisten“ aus Gaza vorab von den Angriffsplänen. Für Hassan Aslih kann diese Frage mit einem Ja beantwortet werden. Aslih hatte augenscheinlich Zugang zum Lagezentrum der Hamas und kannte somit die genauen Angriffsplanungen für den 07.10. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass er am 07.10 frühzeitig aufstand und gemeinsam mit Majdi Fathi die Angriffe von Gaza aus beobachtete. Im war klar, was an diesem Morgen stattfand. Er war vorbereitet und er genoss die Unterstützung der Hamas. Zusammen mit den Terroristen fuhr er, nachdem sicher war, dass der Angriff erfolgreich gelang, auf einem Motorrad sitzend nach Nir Oz. Sein Propagandaauftrag lautet; die Erfolge des Widerstandes zu dokumentieren.
Der 07. Oktober
05:59 Uhr morgens (immer Ortszeit) in Gaza. Hassan Aslih hat sich gerade zum ersten Mal online auf „seinem“ Telegram Kanal gemeldet.
„Wir wurden mit Gottes großen Gaben gesegnet.
Eine Seele ist zurückgekehrt, der Segen hat zugenommen und ein Morgen ist gekommen
Und ich bin immer noch in Sicherheit, Gott sei Dank für die Zahl von allem.“
Eine halbe Stunde später beginnt der Krieg der Hamas gegen Israel.
Aslih ist stets aktuell dabei. Die Posts überschlagen sich.
07:29 Uhr Aslih ist auf dem Dachgeschoss eines Hochhauses, es gehört zum Titanic Grill in Khan Junis, zusammen mit seinem Mitstreiter Fahti Majdi. Sie beobachten die Lage in Israel.

08:29 auf seinem Telegram Kanal ist folgendes zu lesen:
Hassan Aslih (Journalist), [07.10.2023 08:29]
Live aus den Siedlungen im Gazastreifen
„Es kursieren Bilder von der Entführung mehrerer Israelis in den Siedlungen rund um den Gazastreifen…“
Eine halbe Stunde vorher meldet sich bereits Muthana Al Najjar (siehe auch Foto oben) von der gleichen Stelle. (Verbindung zu Aslih noch darstellen)

Ein brennender israelischer Panzer ist das Highlight der Begierde.
Aus Nir Oz sendete er folgende Videos und Bilder. Er war life dabei, wie die Bibas Familie entführt wurde.



Nach ihrem Aufenthalt in Nir Oz prahlen Ashraf Amra und Mohammed Abu Mostafa Fayq, zwei der engsten Freunde Aslihs grinsend bei Instagram live von dem Gesehenen. Sie prahlen, wie ein israelischer Soldat aus diesem Panzer (?) gezerrt und misshandelt wird. **
(Der betreffende Soldat wurde am … in Gaza ermordet.)
**Anmerkung
Die damalige stellvertretende Leiterin des Spiegel Auslandsressorts, v. Mittelstaedt, kommentierte meine Anfrage bzgl. dieser beiden „Journalisten“ bzw. Fotogafen“, ob der Spiegel weiterhin Fotos derjenigen verwenden werde, mit folgenden Worten:
„Vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir haben unsere Zusammenarbeit mit Fotografen in Gaza bereits vor Monaten überprüft und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir weiterhin Fotos des von Ihnen genannten Fotografen nutzen können. Er arbeitet für eine renommierte Agentur und wir sehen keinen Grund, diese Zusammenarbeit zu beenden.“
Ich hatte folgendes in der E-Mail beigefügt:


Als ich Ihr daraufhin eine weitere E-Mail mit einem Video sandte, erhielt ich keine Antwort.
08:50 Uhr veröffentlicht er ein weiteres Video. Es zeigt ihn auf den Weg nach Nir Oz. Aslih sitzt auf einem Motorrad. Hinter ihm sind laufend Mohammed Abu Mostafa Fayq und Mohannad Al Khateeb zu sehen.
Aslih weiß zu diesem Zeitpunkt sehr genau, dass sich der Militärführer Deif in Gaza Stadt befindet.
Ein weiteres Video zeigt Aslih auf der Fahrt nach Nir Oz wie er auf einem Motorrad sitzend telefoniert. Vor ihm sitzt ein Hamas Terrorist mit einer Handgranate in der Hand. (Die Handgranate wurde Aslih fälschlicherweise zugeordnet, siehe …) Er ist bald in Nir Oz und wird von dort live über die Massaker berichten.
Zur gleichen Zeit sind Muthana Al Najjar u. dass Hamas Mitglied Ismail Abu Amr ebenfalls in Nir Oz. Auch sie berichten euphorisiert von den Bluttaten. Immer wieder werden Bilder u. Videos auf geschlossene WhatsApp Chatbereiche gepostet. Einige dieser Bilder u. Videos gelangen trotzdem an die Öffentlichkeit.
Aslih veröffentlicht auf seinen Sozial Media Accounts ebenfalls Bilder u. Videos. Gleichzeitig bedient er auch palästinensische u. arabische Medien.
Bildunterschrift: „Dutzende Mörder“.
09:21 Uhr meldet sich Aslih erneut, diesmal aus Nir Oz.
Hassan Aslih (Journalist), [07.10.2023 09:21]
Live jetzt
Bemerkenswert sind vor allem auch die weiteren Veröffentlichungen von Aslih an diesem Tag.
Auf seiner Rückfahrt nach Khan Yunis begegnet Aslih erneut seinen engsten Mitstreitern: Al Khateeb und Fayq.
Sie sind gerade auf dem Weg nach Nir Oz. Von Fayq stammen diese Bilder. Es sind Bilder vom gleichen Panzer vor dem Aslih um 08:29 stand.
Fayq filmt danach die folgende Szene:
12:20 Aslih ist wieder einmal live. Er ist inzwischen zurück in Khan Junis. Er und sein Mitfahrer schildern ihre Eindrücke des Erlebten.
Fayq wird später Ashraf Amra über Instagram berichten, was sie auf den Weg nach Nir Oz erlebten.
Es folgt die Beschreibung, was zu sehen ist. Ort Titanic Grill Khan Yunis








Begeistert schildert er Amra und Fahti Majdi die Massaker, das Plündern und die Geiselnahmen im Kibbuz Nir Oz. Er prahlt von den vielen schönen Frauen, die sie gesehen haben.
Dass er dabei eingangs auch lügt, sei hier nur am Rande erwähnt. Sie waren nie Sderot.
An diesem Morgen waren sie alle in Nir Oz oder zumindest auf den Weg dahin.
Folgende ‚Freunde‘ Aslihs waren nachweislich in Nir Oz und in Israel.
Ashraf Amra, Hani Alshaer, Mohammed Abu Mostafa Fayq, Mohannad Al Khateeb, Ismail Abu Amr, Muthana Al Najjar, Majdi Fahti, Abed Rahim Khatib, Ali Jadallah, Mustafa Hassona.
Sie alle erlebten live die Massaker. Sie alle wurden im Presshouse Palestine ausgebildet. Sie alle gehören zu den Drahtziehern der Propagandakampagne gegen Israel. Sie alle waren nicht zufällig in Israel. Sie alle verstehen unter Journalismus das feiern und Glorifizieren des Palästinensischen Widerstands.









Keiner hat später westlichen Medien, für die sie zeitweise arbeiteten, darüber berichtet.
Alle hier nachfolgend Genannten gehören zu den Journalisten, denen die Hamas vertraut und alle sind bzw. waren beim Presshouse Palestine angesiedelt und wurden durch den Gründer Jadallah gefördert.
Journalisten westlicher Medien, wie Der Spiegel, die ARD, das ZDF etc. folgen diesen Terroristen Supportern zB auf Instagram.
Auch darüber haben diese betreffenden Journalisten nie berichtet.
Vor allem aber haben sie nicht berichtet, was diese ihre Mitarbeiter aus Gaza am 07.10. tatsächlich trieben.
Schlußbemerkung
Dieser Artikel über Hassan Aslih ist zusammen mit dem Artikel „Der 07. Oktober: Die Geiseln der Hamas im Al-Shifa-Krankenhaus“ als Basis gedacht, um die nachfolgenden Artikel besser einordnen zu können.
Der 07. Oktober: Die Fotografen, die Medien und das Al-Shifa-Krankenhaus
ARD, ZDF und Der Spiegel – Blauäugig in Gaza oder die Hamas bestimmt die Berichterstattung
Meine Meldung an den ICC (erweiterte Fassung)
In diesen Artikel gibt es neue Erkenntnisse zum 07.10., zu den Geiseln, die zu sehen sind und zu den Verbindungen der Mitarbeiter der 3 genannten Medien zur Hamas.
Nach wie vor herrscht großes Schweigen über viele Vorgänge: Die Journalisten am Morgen des 07.10. im Al-Shifa-Krankenhaus, mindestens 5 Fotografen waren vor Ort, mindestens 2 Kamerateams, bisher unbekannte Fotos, alles war am 07.10. im Internet recherchierbar, vieles davon wurde gelöscht, alles wurde verschwiegen.